Die Windmühlen zu Prester

Zwischen dem Steindamm und dem Klusdamm gelegene Windmühlen sind hier urkundlich erwähnt: Damm Mühle Nr. 84 und Gewölbemühle Nr. 85

Am 29.11.1673 überließ das Kloster seinen Mühlenberg zwischen Cracau  und Prester dem Windmüller Joachim Schulze zum Erbpachtzins von 15 Scheffeln  Roggen. Dafür darf er 2 Rinder und Schweine auf des Klosters Weide treiben.

Vor  Jahrhunderten war Cracau gewissermaßen eine Wasserburg auf einer Sandinsel  gelegen, die im Westen von der Elbe, im Süden vom Schilf- und Dorfteich (Babelsberger Str. 6-9), im Osten und Norden von Sumpfwiesen begrenzt war.

Die Sumpfwiesen begannen in dem Bereich Babelsberger Str. 10,12 und  kreuzten die Simonstr. Nr. 14-16, setzen sich fort in der Straße "Am Brellin" (Sumpf) und endeten in einem tiefen Kolk am Damm in Verlängerung der  Potsdamer Str. Die höchste Stelle ist der Petersilienberg (Burchardstr. 14-18), der 51,14m über normal Null = dem Wasserspiegel der Nordsee liegt.

Die  auf dem Petersilienberg gefundenen Gräber liegen in einer Tiefe von nur 60-80 cm. Ein zweiter hochwasserfreier Hügel ist der Mühlberg.

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