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Letztere gehört zu Pater Andreas’ Aufgabenfeld. Hier finden Hochzeiten, Taufen
und Begräbnisse sowie jeden Sonntag 9:30 und werktags der Gottesdienst statt.
„Wir sind zwar nur eine kleine Gemeinde, dafür ist aber der Kontakt umso
persönlicher“, erzählt Pater Andreas, der sogar drei Jahre älter ist als diese
junge Kirche. Er weiß zu berichten, dass „das Gebäude erst 1950 in
ehrenamtlicher Arbeit gebaut wurde“. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten
unzählige Flüchtlinge nach Cracau, unter denen viele Katholiken waren. Die
katholische Gemeinde verzeichnete also einen enormen Zuwachs, so dass sie den
Antrag zum Bau einer eigenen Kirche stellte. |
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Innerhalb weniger Monate entstand
ein schlichter Kirchenbau, der dem Bauhausstil der Umgebung nachempfunden ist.
Selbstverständlich wurde seitdem auch schon einiges renoviert. „Die Fenster
waren zu klein, es war so dunkel im Innern“, erinnert sich Pater Andreas. „Also
haben wir alle Fenster vergößern lassen.“ Demzufolge lädt heute ein heller
moderner Innenraum die Menschen ein, in ihm zu verweilen. |