St. Andreas-Kirche

„Sie ist zwar schlicht, aber sehr schön hell und klar strukturiert“, erklärt Pater Andreas. Bereits seit elf Jahren ist er Pfarrer an der St. Andreas-Kirche und zwar nicht nur wegen der Namensgleichheit. 1996 zog er von Duisburg nach Magdeburg, genauer nach Cracau. „Ich lebe sehr gern hier“, erläutert er kurz und knapp.
Pater Andreas wohnt gemeinsam mit drei weiteren Pfarrern vom Orden der Prämonstratenser in einer, salopp gesagt, „Pfarrer-WG“. In ihrer Obhut liegen die katholische Kirche in Biederitz sowie die Petrikirche, die katholische Studentengemeinde und die St. Andreas-Kirche in Magdeburg.

Letztere gehört zu Pater Andreas’ Aufgabenfeld. Hier finden Hochzeiten, Taufen und Begräbnisse sowie jeden Sonntag 9:30 und werktags der Gottesdienst statt. „Wir sind zwar nur eine kleine Gemeinde, dafür ist aber der Kontakt umso persönlicher“, erzählt Pater Andreas, der sogar drei Jahre älter ist als diese junge Kirche. Er weiß zu berichten, dass „das Gebäude erst 1950 in ehrenamtlicher Arbeit gebaut wurde“. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten unzählige Flüchtlinge nach Cracau, unter denen viele Katholiken waren. Die katholische Gemeinde verzeichnete also einen enormen Zuwachs, so dass sie den Antrag zum Bau einer eigenen Kirche stellte.
Innerhalb weniger Monate entstand ein schlichter Kirchenbau, der dem Bauhausstil der Umgebung nachempfunden ist. Selbstverständlich wurde seitdem auch schon einiges renoviert. „Die Fenster waren zu klein, es war so dunkel im Innern“, erinnert sich Pater Andreas. „Also haben wir alle Fenster vergößern lassen.“ Demzufolge lädt heute ein heller moderner Innenraum die Menschen ein, in ihm zu verweilen.
St. Andreas-Kirche
Büchnerstrasse 17
39114 Magdeburg
Telefon: 0391 8113572

Quelle: www.cracau.info

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