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So konnten er und die evangelische Kirchengemeinde, die knapp
1000 getaufte Mitglieder zählt, die Kirchturmuhr mit neuen Ziffernblättern
schmücken. Schmunzelnd berichtet Pfarrer Schultze: „Die Leute konnten der
Turmuhr nicht ablesen wie spät es ist, wenn die Glocken läuteten.“
Durch Geldsammlungen und Benefizkonzerte glänzt die Kirchturmuhr nun seit
Dezember 2006, genauer gesagt dem 2. Advent, mit neuen Ziffernblättern.
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Zudem bekam die Kirche zwei weitere Glocken. „Wir hatten zwar
drei Glockentürme, aber nur eine Glocke“, berichtet Pfarrer Schultze. Die
hierfür geeigneten Glocken hingen in Prester in der Immanuelkirche, die seit
1999 als Restaurant genutzt wird. „Dort dürfen sie eh nicht läuten.“
Doch die Sankt-Briccius-Kirche ist nicht nur durch ihre Restaurationsarbeiten
bekannt. Stolz berichtet Michael Schultze: „Wir haben hier in Magdeburg den
einzigen Kanzelaltar, wo Altar und Kanzel in einem Stück sind.“ Außerdem sind
die 15 Grabkreuze an der Kirchhofsmauer besonders sehenswert. Wobei fast noch
interessanter ist, dass selbst der Pfarrer nicht weiß, aus welchem Grund diese
Kreuze in die Wand eingelassen wurden.
Jedoch eines weiß Pfarrer Schultze genau: „Wir lachen hier sehr gern!“ So gibt
es verschiedene Gemeindegruppen, wie die Senioren-, Konfirmanten- und
Jugendgruppe, die sich werktags im Gemeindehaus treffen, um die Zeit zusammen zu
verbringen. |